Cameron’s Kick | Der vergessene Whiskey Sour

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Ein Cameron's Kick Cocktail mit zwei Sorten Whisk(e)y, Zitronensaft und Orgeat.

Cameron’s Kick | Der vergessene Whiskey Sour

Der Cameron’s Kick ist ein Cocktail, der ein wenig abseits der ausgetretenen Pfade liegt – aber genau das macht ihn so spannend. Erfunden von Harry MacElhone in den frühen 1920er Jahren, ist dieser Whiskey Sour eine eher unbekannte Variation, die aber viele interessante Nuancen zu bieten hat. Erstmals erwähnt wurde der Cameron’s Kick 1922 in Harrys Buch „ABC of Mixing Cocktails“ und später erneut im „The Savoy Cocktail Book“ von Harry Craddock im Jahr 1930, aus dem er häufiger zitiert wird.

MacElhone, der den Drink in London entwickelte, brachte ihn später nach Paris in seine berühmte Bar, die Harry’s New York Bar, wo er zu einem Geheimtipp unter den Expatriates wurde. Das Besondere an diesem Drink? Die Kombination aus Scotch und irischem Whiskey, die zusammen mit Zitronensaft und Orgeat (einem komplexeren Mandelsirup) eine unverwechselbare Mischung aus Rauch, Frische und cremiger Süße ergibt.

Das Rezept in Kürze

Zutaten

  • Für den Cocktail
  • 4 cl Scotch Whisky
  • 4 cl Irish Whiskey
  • 2,5 cl Zitronensaft (frisch)
  • 2 cl Orgeat
  • Für die Garnitur
  • 1 Zitronenrad - oder -zeste

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einen Shaker auf Eis geben.
  2. Shaken, bis der Shaker von außen richtig schön kalt ist (ca. 15-20 Sekunden).
  3. In ein gekühltes Coupette-Glas abseihen.
  4. Optional mit einer Zitronenzeste oder einem Zitronenrad garnieren.
  5. Trinken.
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Ein Split-Base Whiskey Sour

Der Cameron’s Kick setzt auf die klassische Sour-Formel, aber mit einer sogenannten Split-Base – das bedeutet, dass er zwei unterschiedliche Whiskeys als Basis nutzt: Scotch und irischen Whiskey. Der Scotch bringt eine leichte Würze mit, während der irische Whiskey mit seiner Milde ausgleicht und den Drink harmonischer macht – heißt es zumindest. Diese Kombination soll einen Cocktail schaffen, der vielschichtig und interessant ist, ohne zu überfordern. Zusammen mit dem frisch gepressten Zitronensaft und dem nussigen Orgeat ergibt sich ein Geschmacksprofil, das süß, sauer und bitter zugleich ist. Unabhängig von der Frage, ob’s nun Scotch und Irish Whiskey sein müssen, genau das Richtige für alle, die gerne ein bisschen mehr Tiefe im Glas haben.

Ein Cameron's Kick Cocktail mit zwei Sorten Whisk(e)y, Zitronensaft und Orgeat.
Johann

Cameron’s Kick

Der Cameron’s Kick ist ein Whiskey-Klassiker mit Orgeat und Split Base – also fast sowas wie ein Whisk(e)y Mai Tai …
Vorbereitungszeit 2 Minuten
Zubereitungszeit 2 Minuten
Gesamtzeit 4 Minuten
Portionen: 1 Drink
Gericht: Cocktail

Zutaten

Für den Cocktail
  • 4 cl Scotch Whisky
  • 4 cl Irish Whiskey
  • 2,5 cl Zitronensaft frisch
  • 2 cl Orgeat
Für die Garnitur
  • 1 Zitronenrad – oder -zeste

Kochutensilien

  • Coupette
  • Shaker
  • Strainer
  • Jigger

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einen Shaker auf Eis geben.
  2. Shaken, bis der Shaker von außen richtig schön kalt ist (ca. 15-20 Sekunden).
  3. In ein gekühltes Coupette-Glas abseihen.
  4. Optional mit einer Zitronenzeste oder einem Zitronenrad garnieren.
  5. Trinken.

Warum genau dieses Rezept?

Der Cameron’s Kick lebt von der Balance zwischen seinen Whisk(e)ys, süßer Nussigkeit und frischer Säure. Für uns funktioniert er am besten, wenn man den Gesamt-Whisky-Anteil auf 8 cl hochdreht, wie es etwa auch Bar Vademecum oder Kultivierte Tresenwesen empfehlen. Man könnte das Orgeat zwar noch aufdrehen, aber selbst beim bestmöglichen Produkt (siehe unten) wird die Nummer für uns etwas zu marzipanig – außerdem mögen wir’s gerne kräftig und sauer. Ob die Whiskeys immer 1:1 gemischt werden müssen? Nö, natürlich nicht. Welche Mengen ihr kombiniert, hängt aber sehr stark von eurem persönlichen Geschmack ab.

Eine Spielwiese für Whiskey-Liebhaber

Der Spaß am Cameron’s Kick liegt nicht nur im Genuss, sondern auch im Experimentieren. Ihr könnt verschiedene Whiskeys ausprobieren und damit den Charakter des Drinks verändern – ein torfiger Islay Scotch wird den Cocktail rauchiger machen, während ein sanfter irischer Blend ihn weicher gestaltet. In unserem Rezept haben wir uns für Monkey Shoulder als Scotch Whisky und Bushmills 10 als Irish Whiskey entschieden, da diese Kombination eine angenehme Balance bietet und einfach Spaß bringt. Als „Mix aus Scotch und Irish Whiskey“ hätten wir’s im Blind Tasting aber zugegeben in Tausend Jahren nicht erkennt.. Beim Orgeat lohnt sich der Griff zu einer hochwertigen Variante wie Meneau oder Liber & Co Almond Orgeat Syrup, weil die einfacher besser, intensiver, natürlicher schmecken. Simpler Mandelsirup aus dem Supermarkt wird dem Drink hingegen nicht gerecht.

Die Bilder für diesen Artikel wurden mit Hilfe von KI erstellt.